Aug 29 2008

DvAPI EML-Export unter .Net

Tag: .NETMichael @ 12:20

Eigentlich sollte der Export einer DavidZehn Mail ins EML-Format dank der DvAPI kein großes Problem sein. Ein entsprechendes Beispiel gibt es sogar in der API Dokumentation:

Private Declare Function DVEmlFromMailItem Lib "DvApi32" (ByVal oMailItem As  DvApi32.MailItem, ByVal strFileName As String) As Long

Private Sub  eMail2eml_Click()
'Save all MailItems entries as .eml

Dim oApp As  DvApi32.IApplication
Dim oAccount As DvApi32.Account
Dim oArchive As  DvApi32.Archive
Dim oMailItem As DvApi32.MailItem
Dim oMessageItems As  DvApi32.MessageItems
Dim Filename As String
Dim i As Integer

Set  oApp = CreateObject("DVOBJAPILib.DvISEAPI")
Set oAccount = oApp.Logon("",  "", "", "", "", "AUTH")
Set oArchive =  oAccount.GetSpecialArchive(DvApi32.DvArchiveTypes.DvArchivePersonalIn)
Set  oMessageItems = oArchive.AllItems

For i = 0 To oMessageItems.Count - 1
If oMessageItems.Item(i).Type = DvApi32.DvItemTypes.DvEMailItem Then
oMailItem = oMessageItems.Item(i)
Filename = Space(260)
If DVEmlFromMailItem(oMailItem, Filename) <> 0 Then
' In  Filename are the saved EML file
FileCopy Filename, "c:\" & oMailItem.Subject & ".eml"
End If
End If
Next
End Sub

Aber leider funktioniert dieses Beispiel unter .Net nicht, denn die Funktion FileCopy wirft hier eine Exception “Illegales Zeichen im Pfad”.

Das Problem liegt in der Zeile “Filename = Space(260)“, welche die Variable mit 260 Leerzeichen initialisiert.
In diese Variable wird von der API der temporäre Filename der EML Datei geschrieben, aber die überzähligen Leerzeichen werden dabei nicht entfernt.

.Net kann diese Leerzeichen nicht verarbeiten und wirft eine Exception. Auch ein Trim(Filename) hilft nicht weiter.

Aber man kann den temporären Filenamen einfach zerlegen und schneidet damit alle Leerzeichen nach dem eigentlichen Filenamen ab:

For i = 0 To oMessageItems.Count - 1
If oMessageItems.Item(i).Type = DvApi32.DvItemTypes.DvEMailItem Then
oMailItem = oMessageItems.Item(i)
Filename = Space(260)
If DVEmlFromMailItem(oMailItem, Filename) <> 0 Then
' In  Filename are the saved EML file
Filename = Filename.Substring(0, Filename.LastIndexOf(".tmp") + 4)

FileCopy Filename, "c:\" &  oMailItem.Subject & ".eml"
End If
End If
Next

Ein weiterer Lösungsansatz wäre, mit der IWshRuntimeLibrary zu arbeiten, denn der CopyFile Befehl des FileSystemObject (IWshRuntimeLibrary.FileSystemObject()) stört sich nicht an den Leerzeichen:

For i = 0 To oMessageItems.Count - 1
If oMessageItems.Item(i).Type = DvApi32.DvItemTypes.DvEMailItem Then
oMailItem = oMessageItems.Item(i)
Filename = Space(260)
If DVEmlFromMailItem(oMailItem, Filename) <> 0 Then
Dim objFileSystemObject As New IWshRuntimeLibrary.FileSystemObject()

' In  Filename are the saved EML file
objFileSystemObject.CopyFile(Filename, "c:\" &  oMailItem.Subject & ".eml")
End If
End If
Next

Aug 27 2008

TCPLi

Tag: AllgemeinesMichael @ 11:40

Nicht mehr ganz aktuell, aber ich will es niemanden vorenthalten ;-) :

Seit einiger Zeit gibt es für die Wii ja nun schon den Homebrew Channel. Damit man seine SD-Karte von einem PC aus befüllen kann, gibt’s zum Homebrew Channel ein Tool namens wiiload.

TCPLi

Da wiiload ein Konsolenprogramm ist, und die Bendienung daher nicht all zu komfortabel ist, habe ich vor einiger Zeit ein grafisches Oberfläche für Windows dafür geschrieben.

Das Ganze nennt sich TCPLi, wurde unter .Net entwickelt und benötigt daher die .Net Laufzeitumgebung.

Download:
Exe: http://projects.msfnet.de/TCPLi/TCPLi_exe.zip
Source Code: http://projects.msfnet.de/TCPLi/TCPLi_source.zip


Aug 20 2008

Trim für JavaScript

Tag: JavaScriptMichael @ 12:23

Trim für JavaScript:

replace(/^\s+|\s+$/g, ”)

Trim-Left:

replace(/^\s+/g, ”)

Trim-Right:

replace(/\s+$/g, ”)

Aug 19 2008

OracleXE standard Port und Firewall

Tag: OracleMichael @ 15:57

Bei der Installation der OracleXE Datenbank werden die standard Ports für den Datenbanklistener auf 1521 und für den HTTP Zugriff auf 8080 gesetzt.

Unter Windows XP meldet das Installationsprogramm das ein Port belegt ist, wenn er von der Firewall blockiert wird.

Daher sollten vor der Installation die entsprechenden Ports freigeschaltet werden.
Die Firewalleinstellungen findet man in der Systemsteuerung unter “Windows-Firewall”. Dort trägt man dann unter “Ausnahmen” die beiden Ports ein.


Aug 13 2008

Index Informationen für Oracle

Tag: Datenbanken,OracleMichael @ 12:37

Index Informationen für Oracle

Wie bekommt detaillierte Informationen zu den Indices einer Oracle Tabelle?
Hier die Lösung:

SELECT
    aic.index_name,
    aic.column_name,
    aic.column_position,
    aic.descend,
    aic.table_owner,
    CASE alc.constraint_type
        WHEN 'U' THEN 'UNIQUE'
        WHEN 'P' THEN 'PRIMARY KEY'
        ELSE ''
        END AS index_type
FROM
    all_ind_columns aic
    LEFT JOIN
        all_constraints alc
    ON
        aic.index_name = alc.constraint_name
    AND
        aic.table_name = alc.table_name
    AND
        aic.table_owner = alc.owner
WHERE
    aic.table_name = <TABLE_NAME>
AND
    aic.index_name = <INDEX_NAME>
ORDER BY
    column_position

<TABLE_NAME> und <INDEX_NAME> mit den entsprechenden Werten ersetzen.


Aug 09 2008

Dr. Horrible’s Sing Along Blog

Tag: AllgemeinesMichael @ 22:36

Dr. Horrible’s Sing Along Blog

Joss Whedon bekanntlich verantwortlich für Buffy, Firefly und den Kinofilm Serenity hat sich mal wieder selber übertroffen.

Whedon hat, zur Zeit noch exklusiv fürs Web, ein Musical gedreht, das die Geschichte eines erfolglosen Superschurken erzählt, der einfach nur in die Liga der Superschurken aufgenommen werden will. Klingt skurril, ist es auch.

Dr Horrible wird von Neil Patrick Harris, der als Doogie Howser und in Starship Troopers berühmt wurde, gespielt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Nathan Fillion, der in Firefly Mal Reynolds spielte. Für Fans ein absolutes Muss!

Die drei Folgen der Serie gab es nur für kurze Zeit auf der offiziellen  Webpage.  Bei iTunes gibt es die Serie zur Zeit leider noch nicht bei uns in Deutschland, aber man kann sie sich online bei Hulu anschaun.


Aug 07 2008

Tobit DavidZehn API unter .Net

Tag: .NETMichael @ 15:33

Die Tobit API steht zum aktuellen Zeitpunkt leider nur als COM DLL zur Verfügung.

Um trozdem vernünftig unter .Net damit arbeiten zu können benötigt man eine “Wraper” (runtime-callable wrapper / RCW) DLL. Ein solcher Wrapper wird manchmal auch ‘Interop” genannt. Glücklicherweise nimmt uns Microsoft die Erstellung einer solchen DLL ab.

Zum erstellen der “Wrapper” DLL bindet man einfach die ursprüngliche DVAPI32.DLL API in VisualStudio in das Projekt ein (Eigenschaften->Verweise) und VS erstellt eine neue Interop.DvApi32.dll.

Kann, oder möchten man VisualStudio nicht einsetzten, so bringt das .NET SDK auch ein Kommandozeilen Tool mit (TlbImp.exe), mit dem sich die Interop DLL erzeugen lässt.

Die Logik zum Erstellen des RCW Codes befindet sich in der .NET Klasse System.Runtime.InteropServices.TypeLibConverter.

Nun kann man auf alle Datentypen, Methoden, etc der Tobi DavidZehn API zugreifen.

Zwar lässt sich auch ohne Interop DLL mit der API arbeiten, in dem man alle Objekte als “Object” deklariert, aber einige Funktionen wie z.B. DVEmlFromMailItem arbeiten aus meiner Erfahrung wesentlich zuverlässiger, wenn sie mit den richtigen Datentypen aufgerufen werden.
Auch wird die Programmierung im VisualStudio durch die Integration der DLL Dank Intelisense und Co doch wesentlich komfortabler.


Aug 06 2008

Deutsche Übersetzung für den WordPress SyntaxHighlighter

Tag: WordPressMichael @ 20:55

Für WordPress gibt es einen genialen Syntax Highlighter auf Basis des JavaScript SyntaxHighlighter von Alex Gorbatchev.

Leider ist dieser Syntax Highlighter nicht mehrsprachig. Anbei eine deutsche Übersetzung der “Core”-Datei für die Version 1.1.1: shcore

Diese Datei muss in’s Verzeichnis wp-content/plugins/syntaxhighlighter/files kopiert werden.


Aug 06 2008

Index Informationen für Firebird

Tag: Datenbanken,FirebirdMichael @ 16:31

Für ein Projekt benötigte ich detaillierte Informationen über Indices in einer Firebird-Datenbank.

Hier die Lösung:

SELECT
     RDB$INDEX_SEGMENTS.RDB$FIELD_NAME AS field_name,
     RDB$INDICES.RDB$DESCRIPTION AS description,
     (RDB$INDEX_SEGMENTS.RDB$FIELD_POSITION + 1) AS field_position
FROM
     RDB$INDEX_SEGMENTS
LEFT JOIN
     RDB$INDICES
ON
     RDB$INDICES.RDB$INDEX_NAME = RDB$INDEX_SEGMENTS.RDB$INDEX_NAME
LEFT JOIN
     RDB$RELATION_CONSTRAINTS
ON
     RDB$RELATION_CONSTRAINTS.RDB$INDEX_NAME = RDB$INDEX_SEGMENTS.RDB$INDEX_NAME
WHERE
     UPPER(RDB$INDICES.RDB$RELATION_NAME)=<TABLE_NAME>
AND
     UPPER(RDB$INDICES.RDB$INDEX_NAME)=<INDEX_NAME>
AND
     RDB$RELATION_CONSTRAINTS.RDB$CONSTRAINT_TYPE IS NULL
ORDER BY
     RDB$INDEX_SEGMENTS.RDB$FIELD_POSITION

<TABLE_NAME> und <INDEX_NAME> mit den entsprechenden Werten ersetzen